Dieser Kurzfilm ist 2026 anlässlich der Ausstellung Louise Stomps | Konturen des Inneren im Kollwitz Museum Köln entstanden.
Der Werkkatalog gliedert sich in das plastische Werk (ca. 600 Skulpturen) und das grafische Werk (ca. 1600 Grafiken und Bilder).
Es handelt sich um work in progress, und beide Teile bedürfen weiterer Ergänzung und Pflege. Eine durchgehende Kommen-tierung, insbesondere der Skulpturen, ist geplant. Die Arbeit ist soweit fortgeschritten, dass detaillierte Abfragen möglich sind. Diese können als PDF-Dateien (s. unter Tab Werkkatalog) herunter geladen werden.
Fotos und Repros: 1-6 Friedhelm Hoffmann, Berlin 7 + 9 Anja Elisabeth Witte, Berlin
Louise Stomps in der Kumpfmühle
Louise Stomps war so alt wie ihr Jahrhundert. Erst 1927, im Alter von 27 Jahren, konnte sie mit ihrer künstlerischen Arbeit beginnen. Sie bildete sich zu einem erheblichen Teil autodidaktisch weiter und konnte dennoch als eine der ersten Frauen der zeitgenössischen Bildhauerkunst ihrer Berufung und Leidenschaft ohne weitere Unterbrechungen bis ins hohe Alter nachgehen und davon auch leben.
Im Alter von 17 Jahren begann Louise Stomps regelmäßig zu zeichnen und zu modellieren. Doch erst ab 1927 konnte sie sich voll und ganz ihren künstlerischen
Interessen widmen. Für eine junge Künstlerin war es damals noch sehr schwer, Ausstellungsmöglichkeiten zu erhalten. In der Zeit des Nationalsozialismus, dem sie sich entschieden widersetzte,
blieben diese Gelegenheiten bald ganz aus. Das Ausstellungsverzeichnis beginnt mit dem Jahr 1945, da zuverlässige Daten
über frühere Ausstellungn nicht vorliegen.
Peter Schrader | +49 (0)30 2903 2627 | [email protected] - Berthold Kogut | +49 (0)30 694 9634 | [email protected]
Louise Stomps hatte zwei Töchter, jede von Ihnen einen Sohn: Peter Schrader, Sohn der Tochter Inge Becker-Schrader (1921 - 2003)
und Berthold Kogut, Sohn der Tochter Annemarie Sichrovsky (1922 - 2013). Beide betreuen gemeinsam den künstlerischen Nachlass von
Louise Stomps.